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7. Was haben der Frauenkreis, die Kindertagesstätte und der Schulpfarrer miteinander zu tun?

Das Handlungsfeld Bildung und Erziehung umfasst viele Arbeitsfelder und ist im Grunde ein Querschnittsbereich. Daher ist es erforderlich, Schwerpunkte in der Bildungsarbeit zu setzen. Dies kann regional – in den einzelnen Dekanaten – sehr unterschiedlich sein. Gleichzeitig ist es aber – gerade bei der Konzentration auf bestimmte Arbeitsfelder – sehr wichtig, andere Bildungsbereiche im Blick zu haben. Dabei gilt es kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen in der Region, in anderen Dekanaten und im Bereich der Landeskirche oder auch der EKD zu beobachten, um offen zu sein für neue Aufgaben. Als Beispiele wären hier die Arbeitsfelder Kirche und Schule oder die Kindertagesstätten zu nennen.

 

Bildungsarbeit in den Dekanaten bedeutet immer Kooperation mit inner- und mit außerkirchlichen Einrichtungen. Durch die Beratung und Fortbildung von Ehrenamtlichen, durch Zusammenarbeit mit mehreren Kirchengemeinden in einem Projekt und durch die Einrichtung von Ausschüssen, die regionale Konzepte erarbeiten, werden Bildungsangebote und –orte vernetzt und miteinander in Beziehung gesetzt.

 

Beispiele:

  • Ein Frauenkreis lernt die „Perlen des Glaubens“ als Hilfe zu Gebet und Meditation kennen, das als dekanatsweites Angebot zugleich Kindergruppen und Konfirmanden, Senioren und Gottesdienstbesucher erreicht und quer durch Kirchengemeinden über Haupt- und Ehrenamtliche weiter gegeben wird.
  • Träger von Kindertagesstätten denken gemeinsam über aktuelle Entwicklungen und die Möglichkeit von Trägerkooperation nach.

Schulpfarrer, Gemeindepfarrer und Jugendreferenten erarbeiten ein Konzept, um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kirche zu verstärken, führen Gespräche mit Schulleitungen und Fachschaften und richten Angebote schulbezogener Jugendarbeit ein.

 

Die einzelnen Bildungsbereiche können nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Zielgruppenübergreifende Angebote und die Gestaltung von Übergängen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

 

Yvonne Dettmar